Wann Sie beim Blackjack Ihre Karten splitten sollten

Beim Blackjack ist es oft so, dass Sie zwei Karten mit dem gleichen Wert erhalten. In einem solchen Fall haben Sie die Möglichkeit, die beiden Karten zu splitten und auf diese Weise mit zwei Händen weiter am Spiel teilzunehmen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Karten zu splitten, erhalten Sie zwei weitere Karten, eine für jede Hand. Beim Splitten Ihrer Hand wird Ihr Einsatz verdoppelt, allerdings haben Sie zugleich zwei Chancen, um den Dealer zu schlagen.

Wenn Sie wissen, welche Karten Sie beim Blackjack splitten sollten, kann das bedeuten, dass Sie auf lange Sicht deutlich höhere Gewinne erzielen. Deshalb ist es sehr wichtig, mehr darüber zu erfahren, welche Karten Sie splitten und wann Sie das auf keinen Fall tun sollten.

Beim normalen Blackjack gibt es in der Regel nur zehn Möglichkeiten, bei denen Sie Ihre Karten splitten können. Deshalb ist es einfach, sich die verschiedenen Möglichkeiten zu merken und zu wissen, was Sie bei einer bestimmten Hand machen sollten. Hier werfen wir einen Blick darauf, welche Karten Sie splitten sollten und wann das bei dem Paar, das Sie erhalten haben, eher nicht angebracht ist.

Wenn Sie ein Paar erhalten, sollten Sie Asse und Achten auf jeden Fall splitten. Bei Fünfen und Zehnen sollten Sie hingegen nicht splitten. Asse werden immer gesplittet, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Sie ein Bild oder eine Zehn erhalten, sodass Sie eine gute Chance auf einen Blackjack haben. Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass die Mehrzahl der Casinos nicht die Standardrate von 3:2 auszahlt, wenn Sie einen Blackjack bei gesplitteten Assen erhalten. Trotzdem handelt es sich dabei um eine sehr gute Strategie im Spiel.

Bei Achten sollten Sie Ihre Karten immer splitten, da Sie bei 16 Punkten eine Chance von über 60 Prozent haben, dass Sie mit der nächsten Karte auf mehr als 21 Punkte kommen. Die Karten des Dealers sind bei dieser Entscheidung unwichtig.

Ein Paar aus Bildkarten, also Buben, Damen oder Könige) oder ein Paar mit zwei Zehnen sollten Sie auf keinen Fall splitten, da Sie bereits 20 Punkte haben. Sie haben somit eine gute Chance, den Dealer zu schlagen.

Ein Paar Neunen sollte nur dann gesplittet werden, wenn Sie die Karte des Dealers gesehen haben. Wenn der Dealer eine Sieben, eine Zehn, eine Bildkarte oder ein Ass hat, sollten Sie nicht splitten, da der Dealer in der Regel nicht mehr als 18 Punkte erhält. Damit haben Sie auch ohne das Splitten der Karten eine gute Chance auf einen Gewinn.

Teilen Sie ein Paar mit Siebenen, wenn der Dealer keine Acht oder eine höhere Karte hat. Er kann mit einer weiteren Karte bei einer Zehn, einer Bildkarte oder einem Ass über 21 Punkte kommen. Bei 14 Punkten ist die Chance, auf mehr als 21 Punkte zu kommen, höher als 50 Prozent, deshalb sollten Sie hier splitten.

Ein Sechser-Paar ist eine schwierige Entscheidung, da die Wahrscheinlichkeit, auf mehr als 21 Punkte zu kommen, bei nur 30 Prozent liegt. Deshalb sollten Sie nicht splitten, wenn der Dealer eine Vier, eine Fünf oder eine Sechs hält.

Bei einem Paar aus Fünfen halten Sie zehn Punkte und sind in einer guten Position, wenn Sie eine Karte mit einem Wert von zehn Punkten erhalten. Wenn Sie ein Vierer-Paar halten, können Sie nicht über 21 Punkte kommen, Ihre Chance auf eine Karte mit einem Wert von zehn Punkten liegt bei mehr als 30 Prozent. Deshalb sollten Sie dieses Paar nur dann aufteilen, wenn der Dealer eine Fünf oder eine Sechs hält.

Wenn Sie ein Paar aus Zweien oder aus Dreien auf der Hand haben, ist es relativ kompliziert, die richtige Entscheidung zu treffen. Sie sollten diese Karten nur dann splitten, wenn der Dealer eine Vier, eine Fünf oder eine Sechs hält, da auf diese Weise die Chancen steigen, dass der Dealer auf mehr als 21 Punkte kommt, wenn Sie Ihren Einsatz verdoppeln. Die meisten Experten empfehlen allerdings, dass Sie diese Paare niemals splitten sollten.

Bevor Sie Blackjack spielen, sollten Sie einen Blick auf die genauen Regeln werfen, da es Einschränkungen für bestimmte Einsätze gibt, wenn Karten gesplittet werden. Diese werden sich auf Ihre allgemeine Strategie auswirken.